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Song Of Tears (7inch Single)
BF Records 1981
Bereits 1981 brachten BLOWIN FREE ihr erstes Lebenszeichen in Form der "Song Of Tears" Single auf den Markt. Neben
Vocalisten Gary Wheeler und Bassist Robert Klammer sind hier noch die Urmitglieder Gajus Stappen (guitar), Herbert Bayer (drums) und
Wolfgang Schmid (keyboards) am Werke. Und was die 5 Jungs zustande gebracht haben, ist mehr als hörenswert. Die A-Seite
enthält mit dem Titeltrack eine megastarke Ballade, welche auch auf der nachfolgenden LP zum Zuge kam. Hier wurde
die Nummer allerdings langsamer eingespielt und gewann somit an Tiefe. Die B-Seite ziert der geniale "Mountainside Walk", welche
nicht auf der LP erschien und alleine deshalb schon den Kauf gerechtfertigt. Die Single gilt heute als gesuchte Rarität,
also unbedingt zuschlagen.
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Enemy (LP)
Centrocord 1983
Mit Spannung erwartet wurde der erste Longplayer der Band. Mit neuer Besetzung (Kurt Kalaschek bearbeitete die Drums und
Martin Gellner die Gitarre) spielten BLOWIN FREE ihren absoluten Meilenstein ein. Die Scheibe rockt ohne Ende und Songs wie
"Evil Rocker", "No More Talking", "Never Comes Back" oder das superbe "Song Of Tears" sind absolute Meisterstücke.
Ebenso verhält es sich mit der zweiten Seite. "Private Emotions", der Überhammer "Walk Away", "To Hell And Back Again"
oder der Rausschmeißer "Haven't You Know" glänzen an jeder Ecke und können mit internationalen Werken locker standhalten.
Erwähnenswert ist auch, dass es von diesem Album zwei verschiedene Pressungen gibt!
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Forgive Me (7inch Single)
BF Records 1983
Sozusagen als Vorgeschmack auf den zweiten Longplayer koppelten BLOWIN FREE den Song "Forgive Me" aus.
Wie auch beim ersten Singlerelease saß wieder Anita Radlherr an den Reglern und schusterte den Jungs
einen rauhen, aber passablen Sound hin. Herausgekommen ist eine wunderschöne Ballade, die ohne
weiteres auf der zuvor erwähnten LP stehen könnte. Und obwohl sich der Track wie eine Demo der Nachfolgeversion von 1985
anhört, macht der einfühlsame Refrain die Nummer zu etwas ganz Besonderem. Auf der Rückseite finde man mit "Walk Away" den
Klassiker der ersten LP neu eingespielt, allerdings ohne dem altbekannten Intro.
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Ready To Fire (Split LP)
Tonau Records 1985
Knapp vor Fertigstellung ihres neuen Albums steuerte die neuformierte Truppe drei Songs für den von Hannes "Fusel" Bartsch
ins Leben gerufenen Sampler bei. Als Ersatz für den ausgeschiedenen Gitarristen Martin Gellner folgten Kurt Ninaus und
Gerald Rabl. Und die daraus entstandene Gitarrendominanz merkt man den Stücken an. "Shout Out Of Hell", "Take It All" und
"Before The Fall" klingen um einiges härter und ausgefeilter als die Vorgänger und zusammen mit der einzigartigen Stimme von
Gary Wheeler entstanden hier drei geile Hardrocktracks. Da auf dieser Split-LP noch BLIND PETITION, BURNING VISION
und TOMORROW vertreten sind, ist diese mehr als empfehlenswert.
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Out There In Black (Mini LP)
Bonebreaker 1985
Bereits auf dem zuvor veröffentlichten Sampler zeichnete sich die Gradwanderung von BLOWIN FREE ab. Die sechs Nummern auf
der von Ingo Nowotny in Frankfurt produzierten Scheibe klingen um einiges metallischer als auf dem Debüt. Die A-Seite beginnt mit
dem vielversprechenden "Love It Loud", ehe mit der ROLLING STONES Klassiker "Satisfaction" eine gut gecoverte, aber unnötige Nummer
Einzug fand. "On And On" beendet die Seite in typischer BLOWIN FREE Manier. Seite 2 startet mit dem coolen "Take Your Dying",
gefolgt von einer Neuauflage des Klassikers "Forgive Me". Die mit Solos und Keyboards angereicherte Nummer stellt einen der Höhepunkte
dar, ehe mit "So Far" die Platte ein zu rasches Ende findet. Schade, den die selbstkomponierten Stücke waren wie immer perfekt.
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The Knife And The Floosie (LP)
Metal Enterprises 1986
Nachdem man mit Freddy Astor einen neuen Drummer an Bord geholt hatte, bei Ingo Nowotnys Label
unterschrieb und diesen ein weiteres Male produzieren ließ, veröffentlichten BLOWIN FREE 1986 ihr bis dato
letztes Output. Über das Cover (Schachbrett auf LSD) läßt sich sicherlich diskutieren, also bleiben wir bei
den 12 Songs. Die Jungs haben einen Zahn zugelegt und tendieren eher in die Speed Metal Ecke, trotz allem sind Nummern wie "Heroes Die
Lonely", "Find Out Who You Are", "Here We Go Again", "Midnight In July", oder "Mother" nicht von schlechten Eltern.
Wer jedoch die Band nur aus den Anfangstagen kennt, sollte sich an dieses Vinyl vorsichtig herantasten.
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